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Gegen 19.30 alamierte die Leitstelle in Olpe die Löschgruppen Altenhundem und Meggen mit dem Stichwort "Feuer 1 im 1.OG, Menschen in den Wohungen darüber". Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde nachfolgend gemeldet, daß die Personen die Wohnungen verlassen hätten. An der Einsatzstelle stellte sich das Bild jedoch etwas anders dar: In einer Wohnung befand sich ein Brand, in mindestens 3 Wohungen befanden sich wenigstens noch je eine Person. Dieses war gut erkennbar, da sich die Personen an den Fenstern aufhielten und hierdurch schnell ein eindeutiger Kontakt mit den Einsatzkräften hergestellt werden konnte. Zwei Angriffstrupps gingen sofort mit schwerem Atemschutz in den Innenangriff, um zum einen das Feuer zu bekämpfen und zum anderen die Personen in den Wohnungen zu beruhigen und bei der Rettung über Leiter zu unterstützen. Eine Person wurde über eine sofort in Stellung gebrachte Steckleiter gerettet. Nachdem die Drehleiter an der Einsatzstelle eingetroffen war konnte über diese eine weitere Person aus dem Dachgeschoß sowie anschließend eine Person aus dem 2.Obergeschoss gerettet werden.
Die abschließende, endgültige Brandbekämpfung und Belüftung des Gebäudes war noch Formsache, so daß der Einsatz gegen 21 Uhr beendet werden konnte. Um die genaue Brandursache festzustellen versiegelte die anwesende Polizei die betroffene Wohnung.
Im Einsatz befanden sich ausser der Löschgruppen Altenhundem und Meggen weiterhin der Löschzugführer, der Rettungsdienst Kreis Olpe mit 2 Rettungstransportwagen und einem Notarzt, die Polizei und das Ordnungsamt. Die Gesamtzahl der Einsatzkräfte wird auf rd. 40 Personen (Feuerwehr/Rettungsdienst) geschätzt.



Polizeibericht vom 14.11.2011
Mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus
Drei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Lindenstraße in Altenhundem mussten gestern nach einem Wohnungsbrand mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 19.30 Uh war das Feuer in der Hochpaterre gelegenen Wohnung eines 57-jährigen Bewohners entstanden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der unter Alkoholeinfluss stehende Mann mit einer Zigarette in seinem Bett eingeschlafen, wodurch das Feuer entstand. Starker Rauch bildete sich dann nicht nur in der Wohnung, sondern zog durch das gesamte Treppenhaus in die anderen Wohneinheiten. Die schnell eintreffende Feuerwehr konnte das Feuer in dem Schlafzimmer innerhalb von wenigen Minuten löschen. Drei Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, da sie Rauchgase eingeatmet hatten. Das gesamte Haus war so stark rauchbelastet, dass es in der Nacht nicht mehr bewohnbar war. Der Sachschaden lässt sich noch nicht abschätzen, Brandschäden im engeren Sinn entstanden jedoch nur im Schlafzimmer der betroffenen Wohnung.
Quelle: http://www.polizei-nrw.de/
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